Eine Fremdsprache kann man nicht in 30 Stunden lernen – und im Schlaf schon gar nicht. Aber natürlich gibt es Wege, die sich bewährt haben.



Eine Sprache lernt man, indem man sie spricht.
Am besten lernen Sie, wenn Sie selbst aktiv werden und ausprobieren, auch wenn Sie Fehler machen. Wer sich beim Sprechen aus Angst vor Fehlern zu sehr zurückhält, kommt langsamer voran.

Denken Sie sich in die Fremdsprache hinein.
Eine wortwörtliche Übersetzung ist wenig ratsam. Wichtiger ist, dass Sie beim Zuhören mitdenken, den Text sinngemäß inhaltlich erfassen. Mit etwas Übung lernen Sie, den Umweg über die Muttersprache zu vermeiden. Der Sinn erschließt sich direkt beim Zuhören.

Grammatik ist nur ein Mittel zum Zweck.
Lektionen zur Grammatik sind dann sinnvoll, wenn sie den Übungsprozess unterstützen und verkürzen – sie sind kein Selbstzweck. Flüssiges Sprechen, selbst mit Fehlern, ist immer besser als langes Suchen nach der richtigen Regel.

Vokabeln prägen sich am besten im Zusammenhang ein.
Lernen Sie die neuen Wörter im Sinnzusammenhang. Sich eine fremde Sprache anzueignen, hat nichts mit Hirnakrobatik zu tun. Es kommt vielmehr darauf an, die neuen Wörter aktiv anzuwenden.

Gemeinsam geht es besser.
Besonders Sprachbegabte können sich eine Fremdsprache vielleicht allein mit  Hilfe von Software, Buch und Audio-Materialien erschließen. Die meisten Menschen lernen besser mit anderen zusammen. Außerdem macht es mehr Spaß. In der Volkshochschule wird häufig in kleinen Gruppen gearbeitet, damit jede/r genug Gelegenheit zum Sprechen hat und sich an die Sprache gewöhnt.

Zum Lernen ist man nie zu alt!
Als älterer Mensch lernt man bewusster, ist kritischer, motivierter und weniger abgelenkt. Man kann sich auf seine Lebenserfahrung stützen und weiß, mit welcher Methode man am besten voran kommt.

Wählen Sie den für Sie besten Kurs!
Fragen Sie nicht nur nach Ort und Zeit des Unterrichts. Nutzen Sie das Angebot der Lernberatung. Sie werden umfassend informiert und können einen Einstufungstest ablegen. Sollten Sie im falschen Kurs gelandet sein – halb so schlimm: In begründeten Fällen können Sie den Kurs wechseln.

Bleiben Sie am Ball!
So modern der Unterricht und die verwendeten Medien auch sind – ohne Disziplin und Ausdauer geht es nicht. Entscheidend ist, dass Sie regelmäßig anwesend sind, aktiv teilnehmen und sich auch zu Hause mit der Fremdsprache und dem Lernstoff beschäftigen. Üben Sie lieber öfter, und sei es nur für ein paar Minuten am Tag.

Lernkontrollen sind nützlich.
In vielen Lehrbüchern gibt es Tests, mit denen Sie Ihre Fortschritte selbst kontrollieren können. Auch im Kurs werden immer mal Tests durchgeführt. So kann der Kursleiter einschätzen, was wiederholt und vertieft werden sollte, kann das Tempo Ihrem Können anpassen. Vielleicht motivieren Sie solche Tests ja auch, einmal an einer „richtigen“ Prüfung mit international anerkanntem Zertifikat teilzunehmen.

Was können Sie in unseren Kursen erwarten?
  1. Sprachlich versierte Kursleiterinnen und Kursleiter, oft Muttersprachler
  2. Erfahrene Pädagogen – auch für die Erwachsenenbildung
  3. Moderne Lernmethoden
  4. Systematischen Aufbau des Unterrichts – Schritt für Schritt